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Diese 6 Themen sind am Mittwoch für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Nach der jüngsten Erholung am deutschen Aktienmarkt droht dem DAX -0,10% am Mittwoch ein erneuter Rückschlag. Am Morgen startete der deutsche Leitindex mit einem Minus von mehr als zwei Prozent auf 13.001 Punkte in den Handel. Damit droht ein Fall unter die wichtige 13.000-Punkte-Marke. Der Euro Stoxx 50 +0,10% startete mit einem ähnlich hohen Abschlag in den Handelstag. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Mittwoch beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA 

Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende hat sich der US-Aktienmarkt am Dienstag weiter stabilisiert. Börsianer warnen allerdings, dass es sich aktuell nur um eine Zwischenerholung in einem längeren Abwärtstrend an den Börsen handeln könnte. Der Dow Jones +0,77% kletterte im frühen Handel über die runde Marke von 30.000 Punkten zurück und schloss 2,15 Prozent im Plus mit 30.530 Zählern. Der marktbreite S&P 500 +1,27% gewann gut 2,5 Prozent auf 3.764 Punkte. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 +1,08% legte ebenfalls um rund 2,5 Prozent auf 11.546 Punkte zu.

2. Vorgaben aus Asien 

In Asien haben die Aktienmärkte am Mittwoch größtenteils nachgegeben. In Japan ging es für den Leitindex Nikkei 225 +0,29%  nach den kräftigen Gewinnen am Vortag zuletzt leicht nach unten. Rund eine Stunde vor dem Handelsende stand er mit einem Abschlag von rund 0,1 Prozent bei 26.224 Punkten. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands verlor zuletzt rund ein halbes Prozent. In der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte der technologielastige Hang-Seng-Index +0,12% im späten Handel rund eineinhalb Prozent ein.

3. Ölpreise fallen auf Vier-Wochen-Tief

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel deutlich nachgegeben und sind auf die tiefsten Stände seit rund einem Monat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,75 US-Dollar. Das waren 3,90 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ähnlich stark um 4,08 Dollar auf 105,44 Dollar.

Am Markt wurde die zunehmende Rezessionsangst als Grund für die Preisabschläge bei Rohöl genannt. Ein Auslöser ist der entschlossene Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Im Fokus steht die US-Notenbank Fed, die ihre Geldpolitik zuletzt mit einer ungewöhnlich deutlichen Zinsanhebung um 0,75 Punkte gestrafft hat. Zur Wochenmitte absolviert Fed-Chef Jerome Powell seinen regelmäßigen Auftritt vor dem US-Senat.

4. Konjunkturdaten 

Zur Wochenmitte werden in Großbritannien die Erzeuger- und Verbraucherpreise veröffentlicht. Die Schweiz legt derweil ihre Konjunkturprognose für den Sommer sowie die Zahlungsbilanz vor und in der Eurozone steht das Verbrauchervertrauen im Fokus.

5. Unternehmensnews

Unter den Einzelwerten könnten die Autoaktien BMW -0,25%, Mercedes -0,31% und VW -0,81% in den Blick rücken. Wenige Tage vor der Abstimmung im EU-Ministerrat hat sich Bundesfinanzminister und FDP-Parteichef Christian Lindner gegen einen Verkaufsstopp von Verbrennern ab 2035 ausgesprochen. Das könnte die Autowerte hierzulande an diesem Tag stützen, erwartet ein Händler.

Salzgitter AG +2,88% zeigten sich auf Tradegate schwach. Hier dürfte im schwach erwarteten Gesamtmarkt auch eine Branchenstudie der US-Bank JPMorgan belasten. Analyst Luke Nelson stufte die Aktie des Stahlunternehmens von "Neutral" auf "Underweight" ab und senkte das Kursziel von 44,00 auf 31,60 Euro. Er verwies auf deutlich gesunkene Preise und eine rückläufige Ertragskraft. Die Lagerbestände in Europa und China seien recht hoch und die Wirtschaftsaussichten mau.

Hugo Boss -2,98% indes legten auf Tradegate gegen den Trend zu. Kurz zuvor hatte die britische Fraser Group mitgeteilt, ihre Beteiligung an dem Modeunternehmen kürzlich erneut aufgestockt zu haben.

6. Lage im Ukrainie-Krieg

Kurz vor der Entscheidung über einen möglichen Status der Ukraine als EU-Beitrittskandidat hat Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland gefordert. "Russland muss den wachsenden Druck infolge des Kriegs und seiner aggressiven antieuropäischen Politik spüren", sagte der ukrainische Staatschef in seiner Videobotschaft in der Nacht zu Mittwoch. In Gesprächen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs habe er betont, dass ein siebtes Sanktionspaket so schnell wie möglich benötigt werde.

Im Osten der Ukraine gehen die Gefechte derweil weiter, zum Teil droht die Einkesselung ukrainischer Truppen. Das durch russische Streitkräfte besetzte Gebiet um die Stadt Cherson hingegen werde allmählich zurückerobert, sagte Selenskyj (Mit Material von dpa-AFX).

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