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Airbus und Boeing: Insidergerücht treibt Aktien an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach dem heftigen Einbruch durch die Corona-Pandemie erholt sich die Luft- und Raumfahrtbranche schnell und schaltet nach Einschätzung der Unternehmensberatung McKinsey für die kommenden Jahre auf Wachstum. Auf der Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA), könnte entweder Airbus oder Boeing laut Insidern derweil einen Großauftrag an Land ziehen. 

Konkret berichtete, die Nachrichtenagentur Bloomberg, unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass die indische Fluggesellschaft Air India zur Erneuerung ihrer Flotte eine Großbestellung beim europäischen Flugzeugbauer Airbus oder seinem US-Rivalen Boeing platzieren könnte. 

Bestellung für bis zu 300 Flugzeug möglich 

Die Inder könnten laut Insidern bis zu 300 Maschinen ordern. Es könnte demnach hinauslaufen auf die A320neo-Familie von Airbus oder die 737 Max von Boeing, womöglich auch eine Mischung aus beiden Typen. Air India wollte sich gegenüber Bloomberg nicht zu den Informationen äußern. Das Unternehmen gehört mittlerweile dem Mischkonzern Tata Group. Möglicherweise könnte ein Deal im Rahmen der ILA, die vom 22. bis 26 Juni in Berlin stattfindet, verkündet werden. 

Rund 550 Aussteller präsentieren an fünf Messetagen vom 22. bis 26. Juni ihre Lösungen für die Zukunft des Fliegens und der Raumfahrt. Dabei liegt ein Schwerpunkt wieder darauf, wie der Schadstoffausstoß des Luftverkehrs gesenkt werden kann.

Rüstungsindustrie im Fokus 

Stärker als in den Vorjahren steht bei dem Branchentreffen dabei die militärische Luftfahrt im Blickpunkt. Die Rüstungsindustrie sieht die Gelegenheit, sich als "Garant unserer wehrhaften Industrie" zu präsentieren. Sie hat dabei auch die geplanten zusätzlichen Militärausgaben Deutschlands von 100 Milliarden Euro im Blick. Die Bundeswehr ist wie immer größter Einzelaussteller auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA).

Streit mit Airbus-Top-Kunden dauert an

Derweil geht der Streit zwischen Airbus und seinem Großkunden Qatar Airways über die Oberflächenschäden A350-Jets weiter. "Es sind keine einfachen Diskussionen", sagte der Airbus-Chef Guillaume Faury der Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag. "Sie sind noch nicht zu einem Abschluss gekommen und wir versuchen es weiter."

Seit Monaten streiten sich der Flugzeugbauer und die Airline vor Gericht. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden an Langstreckenjets vom Typ Airbus A350. Qatar Airways hatte im Dezember gegen den Konzern wegen der Mängel Klage in London eingereicht. Airbus hält die Probleme hingegen für nicht sicherheitsrelevant, wollte die Mängel aber beheben. 

Das machen die Aktien von Airbus und Boeing

Am ersten Handelstag der neuen Woche legen die Papiere der beiden Flugzeugbauer leicht zu. Während es für die Airbus-Aktie um rund ein Prozent nach oben geht, ziehen die Papiere des US-Rivalen Boeing um 0,7 Prozent an. Seit Jahresbeginn haben beide Aktien jedoch deutliche Rücksetzer verzeichnet: Für die Boeing-Aktie ging es seit dem Jahreswechsel um rund 29 Prozent nach unten. Bei Airbus fällt das Minus mit rund 18 Prozent hingegen deutlich niedriger aus. 

Sechs-Monats-Chart Airbus (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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