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Alphabet: Tochter-Google verliert Rechtsstreit

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock

Die Alphabet-Tochter Google muss nach einer Schlappe vor dem EU-Gericht den Wettbewerbsvorgaben der EU-Kommission beim Smartphone-System Android folgen. Einziger Lichtblick: Obwohl die Luxemburger Richter am Mittwoch ihr Urteil bestätigten, wurde die Wettbewerbsstrafe der Kommission aus dem Jahr 2018 leicht gesenkt.

Google zeigte sich enttäuscht, dass die Entscheidung nicht vollständig aufgehoben wurde. "Android hat nicht weniger, sondern mehr Wahlmöglichkeiten für alle geschaffen. Außerdem unterstützt Android Tausende erfolgreicher Unternehmen in Europa und auf der ganzen Welt", sagte ein Sprecher. Der Konzern hatte die Strafe in einem Quartal verdaut und immer noch einen Gewinn von 3,2 Milliarden Dollar geschrieben. Gegen das Urteil kann noch Einspruch beim Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.

Strafe um Millionen gesenkt 

Das Gericht senkte nun lediglich den Betrag der Geldstrafe. So muss Google nun nur noch 4,125 Milliarden Euro nach bisher 4,34 Milliarden Euro bezahlen.

Nicht die einzige Strafe

Dies dürfte jedoch nicht die einzige Strafe für die Alphabet-Tochter sein: In Südkorea sollen Google -0,76% und der Facebook-Mutterkonzern Meta +1,34% wegen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz Strafen in zweistelliger Millionenhöhe zahlen. Die Kommission zum Schutz persönlicher Daten (PIPC) warf beiden Unternehmen am Mittwoch vor, sie hätten Kundendaten für personalisierte Online-Werbung genutzt, ohne vorher deren Zustimmung eingeholt zu haben. Die Nutzer seien nicht ausreichend informiert worden, dass ihre Daten dafür gebraucht würden. Google müsse 69,2 Milliarden Won (49,7 Mio Euro) und Meta 30,8 Milliarden Won (22,1 Mio Euro) Strafe zahlen.

Das macht die Alphabet-Aktie

Trotz der schlechten Nachrichten legte die Alphabet-Aktie -1,10% im US-Handel zuletzt um 0,05 Prozent zu. Damit stabilisieren sich die Papiere nach dem Abverkauf am Vortag etwas. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 28 Prozent an Wert verloren (mit Material von dpa-AFX).

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