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BASF: Eine schlechte Nachricht, aber zwei Hoffnungsschimmer

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nachdem die BASF-Aktie am Freitag ein neues Jahrestief markiert hatte, gelingt dem DAX-Titel heute eine leichte Gegenbewegung. Dabei wurde die schlechte Nachricht in Form schwacher Ifo-Daten (mehr dazu lesen Sie hier) relativ gut verdaut. Denn auf der anderen Seite gibt es zwei Entwicklungen, die BASF aktuell in die Karten spielen.

So steigen die Rheinpegel weiter an. Noch vor wenigen Wochen war die Angst groß, dass BASF ähnlich wie 2018 im Zuge von Niedrigwasser im Rhein Zusatzkosten bei der Logistik stemmen oder sogar die Produktion zurückfahren müsste. Diesbezüglich ist zumindest etwas Entspannung angesagt. Auch die Sorgen vor einem Gasmangel beziehungsweise weiter steigenden Erdgaskosten nehmen weiter etwas ab. Denn der Preis für europäisches Erdgas ist am Montag merklich gefallen.

Am Vormittag sank Preis des Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas um gut 5 Prozent bis auf etwa 172 Euro je Megawattstunde. Am Freitag hatte er noch bei rund 188 Dollar gelegen. Der TTF-Kontrakt gilt als Richtschnur für das europäische Preisniveau. Ende August war der Preis noch kurzzeitig über 300 Euro je Megawattstunde gestiegen. Allerdings befinden sich die Preise trotz des aktuellen Rückgangs auf einem historisch hohen Niveau.

Den Staaten in Europa ist es zuletzt gelungen, ihre Gasreserven zügig aufzufüllen. Der Füllstand der Erdgasspeicher in Deutschland lag zuletzt insgesamt bei über 90 Prozent. Die großen Lieferungen von Flüssigerdgas LNG sorgen für Entspannung. Damit sind Befürchtungen über Versorgungsengpässe im Winter etwas kleiner geworden. Sie wurden durch das ausbleibende russische Erdgas hervorgerufen.

Bundeskanzler Olaf Scholz reiste zudem am Wochenende in die Golfregion, um die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung auszubauen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) schloss der Essener Energiekonzern RWE am Sonntag einen Vertrag über eine erste Lieferung von Flüssiggas (LNG) ab. Zudem wurde ein Memorandum über mehrjährige Lieferungen ab 2023 unterzeichnet.

Mit Material von dpa-AFX

Thorsten Küfner

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