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DAX: Habeck warnt vor Wirtschaftskrise – Erholung stockt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

Die Kurserholung am deutschen Aktienmarkt hat am Montagnachmittag nachgelassen. Der DAX +0,52% stand zuletzt nur noch 0,6 Prozent höher bei 13.203 Punkten. Der MDAX -0,05% der mittelgroßen Werte stieg um 0,8 Prozent auf 27.174 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 +0,57% gewann rund 0,4 Prozent. Grund für den nachlassenden Aufwärtsschwung sind Warnungen des Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

Habeck warnte am Montag erneut vor einer möglichen Wirtschaftskrise. Derzeit sei die Versorgungssicherheit bei Gas gewährleistet. Jedoch: "Die Gegenwart täuscht über die bedrohliche Situation im Winter hinweg, und um diese zu bestehen, müssen wir die Speicher voll haben." Mittelfristig drohe ein Szenario, in dem Reduktionen verordnet werden müssten, sagte Habeck. "Das würde dann meiner Einschätzung nach zu einer schweren Wirtschaftskrise in Europa und in Deutschland führen." Das gelte es unbedingt zu vermeiden.

Solidarität mit anderen EU-Ländern 

Um das Problem in den Griff zu bekommen setzt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Umgang mit der derzeitigen Gas-Krise auf Solidarität zwischen den EU-Ländern. "Kein Land kann auf sich selbst angewiesen sein", sagte Habeck am Montag vor einem Treffen der für Energie zuständigen EU-Minister in Luxemburg. "Eine Versorgungskrise in einem Land führt zu einer Wirtschaftskrise im anderen Land." Habeck sagte, er habe eine Absichtserklärung mit seinen osteuropäischen Kollegen unterzeichnet, um sich bei der Energiesicherheit gegenseitig zu unterstützen.

Auf Partnerschaften angewiesen 

Deutschland sei bereit, Nachbarländer wie Tschechien, Österreich, Polen und auch Frankreich zu unterstützen - und umgekehrt. "Wir würden überhaupt nicht vorankommen, wenn wir in dieser Situation nicht auf Frankreich, auf Belgien, auf die Niederlande, auch auf Norwegen zurückgreifen könnten, die uns ja unterstützen", sagte Habeck. Auch Algerien erhöhe die Gasmengen, die über Italien geliefert würden. "Wir sind hier auf eine Solidarität verpflichtet und angewiesen", so der Grünen-Politiker.

Das macht der DAX

Am Freitag war der Dax mit 12.904 Punkten zeitweise auf den tiefsten Stand seit März gesunken, bevor er sich dank einer starken Wall Street deutlich erholte und nach zwei sehr schwachen Wochen den Kursrutsch zunächst stoppte.  Zuletzt notierte der DAX am Montagnachmittag rund 0,6 Prozent höher bei 13.203 Punkten. Gegenüber dem Tageshoch hat der Index damit rund 175 Zähler eingebüßt. Aus charttechnischer Sicht bleibt die vielbeachtete 13.000-Punkte-Marke damit in Reichweite.

Sechs-Monats-Chart DAX (in Punkten)
Mit Material von dpa-AFX.
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