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Diese 5 Themen sind am Mittwoch für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Vor der mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed trauen sich die Anleger am Mittwoch nicht aus der Deckung. Die Sorge davor, dass der Kampf gegen die Inflation zu einer Rezession führen wird, lässt die Marktteilnehmer nicht los. Der DAX -0,16% wurde am Morgen zeitweise 0,2 Prozent schwächer bei 12.641 Punkte taxiert. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen zudem beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA

Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed haben die wichtigsten US-Indizes am Dienstag neuerliche Verluste verzeichnet. Für den Leitindex Dow Jones+0,00% sowie den marktbreiten S&P 500 +0,47% ging es nach der Verschnaufpause zum Wochenauftakt auf neue Tiefststände seit Mitte Juli, von denen sie sich aber mit nahendem Handelsende etwas absetzen konnten. Der Dow Jones schloss nach seinem Tagestief bei 30.465 Punkten letztlich noch rund ein Prozent im Minus bei 30.706 Punkten. Der S&P 500 sank um rund 1,1 Prozent auf 3.855 Punkte und der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 -0,45% verlor 0,9 Prozent auf 11.851 Punkte.

2. Vorgaben aus Asien

Die Aktiemärkte Asiens haben am Mittwoch vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank Fed nachgegeben. In Japan sank der Leitindex Nikkei 225 im späten Handel etwas mehr als ein Prozent. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen der Festlandbörsen büßte im dortigen Nachmittagshandel knapp ein Prozent ein. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verlor der Hang Seng +3,33% zuletzt rund eineinhalb Prozent.

3. Ölpreise stabilisieren sich

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach den Vortagsverlusten mit einem leichten Plus in den Handelstag gestartet. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 90,86 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 84,10 Dollar.

Die Ölpreise stehen seit einiger Zeit wegen der Erwartung einer schwachen Entwicklung vieler großer Volkswirtschaften unter Druck. In den vergangenen Tagen wurde die Talfahrt aber erst einmal gestoppt und die Preise scheinen einen Boden gefunden zu haben. So lag der Brent-Preis zuletzt meist knapp über der Marke von 90 Dollar. Zum Vergleich: Mitte Juni hatte er noch bei mehr als 120 Dollar gelegen.

4. Unternehmensnews

Im Fokus bleibt dabei die Energiekrise mit ihrer preissteigernden Wirkung. Deutschlands größter Gasimporteur Uniper +0,36% wird deshalb nun verstaatlicht: Wie es sich am Vortag schon abzeichnete, will der Bund alle Aktien im Besitz des Mutterkonzerns Fortum -2,12% für 1,70 Euro je Stück kaufen. Außerdem ist eine Kapitalerhöhung über 8 Milliarden Euro zu diesem Preis vorgesehen. Uniper war am Vortag mit 4,18 Euro deutlich darüber aus dem Handel gegangen - und entsprechend brach der Kurs vorbörslich um 18 Prozent ein.

Dass HeidelbergCement sich in Heidelberg Materials +0,04% umbenennt, dürften Anleger lediglich zur Kenntnis nehmen. Auf Konzernebene werde der neue Markenname ab sofort eingeführt und Konzerntöchter sollen schrittweise umbenannt werden. Der Vorstand erklärte den Schritt mit dem breiteren Leistungsspektrum des Konzerns und dem Ziel, das erste klimaneutrale Unternehmen der Branche zu werden.

Kursbewegend könnte sich noch eine Analystenabstufung zur Deutschen Post -0,81% auswirken, vorbörslich verloren die Papiere 1,6 Prozent an Wert. Goldman-Sachs-Analyst Patrick Creuset gab seine bisherige Kaufempfehlung auf in der Erwartung, dass die Profitabilität des Logistiksektors im dritten Quartal den Höhepunkt erreicht. Er rechnet nun mit einem mehrjährigen Abwärtszyklus und einer neuen Normalität, die schlechter sein könnte als 2019 vor der Pandemie 

5. Fed-Zinsentscheid 

Von der Fed wird zur Wochenmitte wieder ein kräftiger Zinsschritt gegen die hohe Inflation erwartet. Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Notenbanker den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöhen werden. Weil in der Vorwoche die US-Verbraucherpreise für August negativ überraschten, rechnen einige Marktteilnehmer auch mit mehr. Händler bezifferten den Anteil derer, die mit einem ganzen Prozentpunkt rechnen, auf ein Fünftel (mit Material von dpa-AFX).

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