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Diese 6 Themen sind am Dienstag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

Die Lage am deutschen Aktienmarkt hellt sich am Dienstag leicht auf. Der DAX +0,52% startete mit einem Aufschlag von rund 0,6 Prozent auf 13.259 Punkte in den Handel. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 +0,57% rückte um rund ein Prozent auf 3.575 Zähler vor. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Dienstag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA

Nach einer starken Vorwoche ist am Montag an der Wall Street wieder Tristesse eingekehrt. Der Leitindex Dow Jones -0,16% schloss nach einem lethargischen, an Impulsen armen Handel mit 0,2 Prozent im Minus bei 31.438 Punkten. Robuste Daten aus der US-Industrie stützen Ökonomen zufolge die Erwartung rasch und kräftig steigender Zinsen in den USA. Am Anleihemarkt stiegen denn auch die Renditen wieder, das hielt die Aktienkurse zurück.

2. Vorgaben aus Asien 

Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. In Japan legte der Nikkei 225 +0,33% kurz vor Handelsende um 0,4 Prozent zu. Der Hang-Seng-Index -0,85% der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte hingegen im späten Handel 0,9 Prozent ein und der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands trat auf der Stelle. Inflations- und Zinssorgen bleiben auch in Asien das bestimmende Thema.

3. Ölpreise im Aufwind

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Marktbeobachter verwiesen auf Sorgen vor einem sinkenden Angebot auf dem Weltmarkt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 116,70 US-Dollar. Das waren 1,61 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,32 Dollar auf 110,89 Dollar.

Der Brent-Ölpreis legte damit den vierten Handelstag in Folge zu. Am Markt wurde der Anstieg erneut mit einem Rückgang der Ölexporte in Libyen erklärt. In dem nordafrikanischen Förderland ist es zuletzt zu Ausfällen gekommen, weil die Produktion wegen politischer Proteste im Osten des Lands eingestellt wurde.

4. Moody's stellt Zahlungsausfalls Russlands fest

Die Ratingagentur Moody's hat wegen nicht fristgemäß beglichener Schulden bei internationalen Investoren einen Zahlungsausfall Russlands festgestellt. Konkret gehe es um Zinszahlungen zweier Staatsanleihen, die auch nach Ablauf einer Verzugsfrist von 30 Tagen nicht bei Gläubigern angekommen seien, teilte das US-Unternehmen am Montag (Ortszeit) in New York mit.

5. Unternehmensnews

Die Aktien von Adidas -0,61% und Puma <DE0006969603> stehen nach Zahlen von Nike -0,31% im Blick. Der US-Sportartikelhersteller verdiente im jüngsten Geschäftsquartal deutlich weniger - die Covid-Lockdowns in China belasteten. Ein Händler bemängelte vor allem den Ausblick für die Bruttomargen. Vorbörslich auf Tradegate verloren Adidas 1,2 Prozent und Puma 0,8 Prozent zum Xetra-Schluss.

Eine vom Analysehaus Jefferies ausgesprochene Kaufempfehlung für Hugo Boss -0,59% bescherte den Aktien des Modeherstellers vorbörsliche Kursgewinne von 2,1 Prozent auf Tradegate. Die Metzinger würden "vom Boss zum Anführer", schrieb Analystin Kathryn Parker in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Social-Media-Daten zeugten von einer Trendwende der Marke. Die Jahresziele seien bereits jetzt konservativ, so die Expertin. Zudem hält sie die Aktien für günstig bewertet.

Henkel +0,09% verloren nach einer Abstufung durch Morgan Stanley von "Equal-weight" auf "Underweight" 2,5 Prozent auf Tradegate. Nachfragerisiken in der Konsumgüterbranche würden unterschätzt, schrieb Analystin Pinar Ergun. In Verbindung mit Margendruck dürften sie die Defensivqualitäten der Branche auf die Bewährungsprobe stellen. Experte Ergun sieht bei Henkel, Unilever -0,02% und Nestle -0,43% die größten Rückschlagsrisiken für die Markterwartungen.

6. Rede von EZB-Präsidentin Lagarde

Achten werden die Marktteilnehmer am Dienstag auch auf die Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde zur Eröffnung des geldpolitischen Symposiums der Europäischen Zentralbank im portugiesischen Sintra. Da der Fahrplan der EZB in Sachen geldpolitischer Straffung für die nächsten Monate bereits recht klar kommuniziert worden sei, dürfte Lagarde aber nicht mehr viel Neues präsentieren, erwarten die Devisen-Experten der Commerzbank (Mit Material von dpa-AFX).

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