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Diese 6 Themen sind am Dienstag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock

Am deutschen Aktienmarkt dürfte sich die Erholung vom Wochenauftakt auch am Dienstag fortsetzen. Der DAX -0,36% wurde am Morgen zeitweise eineinhalb Prozent höher bei 12.388 Punkte taxiert. Noch in der Vorwoche war der deutsche Leitindex mit 11.862 Punkten auf den tiefsten Stand seit November 2020 gefallen. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Dienstag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA

Nach dem sehr schwachen September sind die US-Aktienmärkte dank Schnäppchenjägern mit einem kräftigen Plus in die neue Börsenwoche und den Oktober gestartet. Die Erholung folgte auf die drittschlechteste Performance des US-Aktienmarktes in den ersten neun Monaten eines Jahres seit 1931. Der Dow Jones +0,00% sprang am Montag zeitweise um mehr als drei Prozent nach oben und schloss mit einem Gewinn von rund 2,7 Prozent bei 29.490 Punkten.

2. Vorgaben aus Asien 

Die asiatischen Märkte werden von den guten Vorgaben der Wall Street angetrieben. Die positiven US-Futures sorgen auf breiter Front für Gewinne. Der Nikkei 225  stand zuletzt knapp drei Prozent im Plus. Schwache US-Konjunkturdaten sorgten an den US-Börsen für Auftrieb. Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im September deutlich eingetrübt - dies könnte laut Händlern die Dringlichkeit aggressiverer Zinserhöhungen der Fed verringern. In China sind die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. In Australien steht die jüngste Zinsentscheidung der Zentralbank im Fokus.

3. Ölpreise verteidigen Kursgewinne

Die Ölpreise haben am Dienstagmorgen ihre kräftigen Aufschläge vom Vortag halten können. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 89,28 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 83,87 Dollar.

Zu Wochenbeginn waren die Erdölpreise deutlich um mehr als fünf Prozent gestiegen. Auslöser waren Meldungen über eine bevorstehende Förderkürzung des Ölverbunds Opec+. Die Organisation aus gut 20 Ländern trifft sich an diesem Mittwoch in Wien, um über ihre Produktionspolitik zu beraten. Hintergrund der Kürzungsdebatte sind die in den vergangenen Monaten aufgrund von Rezessionssorgen deutlich gefallenen Rohölpreise, denen mit einem verringerten Angebot begegnet werden soll.

4. Konjunkturdaten

Am Dienstag stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. In Japan wurden in der Nacht die Verbraucherpreise veröffentlicht, frische Arbeitslosenzahlen gibt es derweil aus Spanien. In den USA werden am Nachmittag zudem Daten zum Auftragseingang der Industrie und für langlebige Güte sowie der API-Ölbericht veröffentlicht. 

5. Unternehmensnews

Unter den Einzelwerten steht am Dienstag ein Wechsel an der Führungsspitze bei ProSiebenSat.1 -2,25% im Blick. Die Papiere des Medienkonzerns standen vorbörslich auf Tradegate etwas höher zum Xetra-Schluss. Konzernchef Rainer Beaujean legte überraschend sein Amt als Vorstandsvorsitzender nieder. Zum 1. November übernimmt Bert Habets, bisher Aufsichtsratsmitglied, den Posten. Nach den jüngsten Problemen des MDax-Konzern könnten einige den Wechsel positiv sehen, sagte ein Händler am Morgen. Die Vorzüge des Sportwagenbauers Porsche AG -3,51% erholten sich etwas von ihrer jüngsten Schwäche, nachdem sie am Montag erstmals unter den Ausgabepreis gefallen waren.

6. Außenministerin Baerbock sieht keine Chance für Friedensverhandlungen 

Außenministerin Annalena Baerbock sieht derzeit keine Chance für Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Das Verhandlungsangebot des russischen Präsidenten Wladimir Putins an Kiew laute in etwa: Wir rauben euer Land, unterwerfen eure Bürgerinnen und Bürger, und ihr dürft das dann unterschreiben, sagte die Grünen-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). "Das ist das Gegenteil von Frieden. Das ist Terror und Unfreiheit."

Trotzdem suchten sie selbst und die Regierung permanent nach einer diplomatischen Lösung. "Jeden Tag versuchen wir es. Jeden Tag seit dem 24. Februar bekniet einer der über 190 Staaten der Welt oder eine internationale Organisation im Auftrag der Weltgemeinschaft den russischen Präsidenten, das Bomben einzustellen", sagte die Außenministerin. "Die einzige Antwort des russischen Präsidenten sind weitere Gräueltaten." (mit Material von dpa-AFX)

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