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Diese 6 Themen sind am Donnerstag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Der deutsche Aktienmarkt scheint den guten Vorgaben aus den USA nicht zu trauen: Der Stabilisierungsversuch im DAX -0,16% gerät am Donnerstag wohl wieder ins Stocken. Der deutsche Leitindex wurde am Morgen zeitweise nahezu unverändert bei 12.184 Punkte taxiert. Damit kann er den positiven Trend von der Wall Street zunächst nicht aufnehmen. Hier konnte sich der marktbreite S&P 500 +0,45% deutlich von seinem tiefsten Niveau seit Ende 2020 absetzen. Diese Themen könnten die Kursentwicklungen am Donnerstag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA

Der Leitindex Dow Jones +0,00% hat am Mittwoch mit einem kräftigen Kurssprung eine sechstägige Verlustserie beendet. Die jüngsten Konjunktursorgen gerieten dies- und jenseits des Atlantiks in den Hintergrund, nachdem sich die britische Notenbank gegen den zuletzt drastischen Zinsanstieg am heimischen Kapitalmarkt gestemmt hatte. Auch andere wichtige US-Börsenbarometer legten deutlich zu. Der Dow zog um 1,9 Prozent auf 29.683 Punkte an, nachdem er am Vortag noch zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gefallen war. Für den marktbreiten S&P 500 +0,45% ging es um zwei Prozent auf 3.719 Zähler nach oben. Der technologielastige Nasdaq 100 -0,45% gewann rund zwei Prozent auf 11.493 Punkte.

2. Vorgaben aus Asien 

In Asien haben sich die Aktienmärkte nach den zuletzt teils deutlichen Verlusten stabilisiert. Alle wichtigen Börsen liegen im Plus. So stieg der japanische Leitindex Nikkei 225 +0,16% zuletzt um rund ein Prozent. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Unternehmen der chinesischen Festlandbörsen legte ein halbes Prozent zu. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ging es für den Hang Seng +3,33% zuletzt etwas mehr als ein Prozent nach oben.

3. Ölpreise setzen Erholung fort

Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre am Vortag erzielten kräftigen Aufschläge weitgehend halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 88,75 US-Dollar. Das waren 57 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 54 Cent auf 81,61 Dollar.

Zur Wochenmitte hatten sich die Ölpreise spürbar von ihrem Sinkflug der vergangenen Wochen erholen können. Ausschlaggebend war eine insgesamt bessere Stimmung an den Finanzmärkten. Erdöl gehört zu den riskanten Finanzinvestitionen, die von steigenden Kursen an den Aktienmärkten profitieren. Unterstützung bietet auch der zuletzt etwas weniger starke Dollar, da Rohöl in der US-Währung gehandelt wird. Fällt der Dollar, steigt meist die Ölnachfrage aus anderen Währungsregionen.

4. Konjunkturdaten

Am Donnerstag stehen zahlreiche Konjunkturdaten auf dem Programm. In Deutschland legt das Ifo-Institut den Geschäftsklimaindex vor, zudem stehen die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen auf der Agenda. In den USA dürfte am Nachmittag das Bruttoinlandsprodukt und frische Daten zum Privaten Konsum sowie die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Fokus der Anleger rücken.

5. Unternehmensnews

Deutliche Kursgewinne winken den Anlegern von Rational -0,34%, wie vorbörsliche Kurse bereits zeigen. Der Großküchenausstatter schaut nach einem stark verlaufenen Quartal optimistischer in die Zukunft und erhöht seine Ziele für das Jahr.

Auch Morphosys +1,26% könnten dem Kurssprung um ein Fünftel vom Vortag weitere Kursgewinne folgen lassen. Der Antikörperspezialist überzeugte mit ermutigenden Daten für sein Blutkrebsmittel Monjuvi. Tags zuvor kam es in der Pharmabranche nach guten Studienergebnissen mit einem Alzheimer-Wirkstoff bei vielen Unternehmen zu einem Kursfeuerwerk - darunter auch Morphosys.

Weniger gut sind die Vorzeichen für Papiere der Hornbach Holding -0,26%. Die Inflation und erhöhte Kosten haben im zweiten Geschäftsquartal den operativen Gewinn der Rheinland-Pfälzer gedrückt.

6. Porsche geht an die Börse

An diesem Donnerstag steht nun vor allem der Börsengang der Porsche AG -3,41% im Fokus – die Sportwagentochter von Volkswagen -0,42%. Inmitten angespannter Finanzmärkte kommt es damit zum größten deutschen Börsengang seit der Telekom im Jahr 1996. Der Ausgabepreis je Vorzugsaktie wurde am Mittwoch mit 82,50 Euro festgelegt und lag damit am oberen Ende der vorab ausgegebenen Spanne von 76,50 bis 82,50 Euro je Wertpapier (mit Material von dpa-AFX).

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