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Diese 6 Themen sind am Freitag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Der DAX -0,72% hat am Freitagmorgen einen schwachen Auftakt hingelegt: Zum Handelsstart ging es für den deutschen Leitindex um 0,7 Prozent auf 13.637 Punkte nach unten. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am deutschen Aktienmarkt am Freitag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag keine großen Sprünge gemacht. Frische Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Kurse. Der Dow Jones -0,43% schloss einen Hauch unter der viel beachteten Marke von 34.000 Punkten mit einem Gewinn von 0,06 Prozent bei 33.999 Zählern. Der marktbreite S&P 500 -0,11% stieg um 0,23 Prozent auf 4.283 Punkte. Der technologielastige und zinssensible Nasdaq 100 +0,16% gewann 0,26 Prozent auf 13.505 Zähler.

2. Vorgaben aus Asien 

Die Investoren an den wichtigsten Börsen Asiens haben sich am Freitag insgesamt zurückgehalten. Der japanische Leitindex Nikkei 225 -0,48% war kurz vor dem Handelsende mit minus 0,04 Prozent fast unverändert. Der Hang Seng +0,12% in der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg um 0,4 Prozent, während der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands 0,1 Prozent einbüßte.

3. Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise haben am Freitag nach ihren deutlichen Vortagesgewinnen wieder etwas nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 96,18 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 39 Cent auf 90,11 Dollar.

Am Vortag hatten robuste Konjunkturdaten aus den USA die Rezessionssorgen etwas gedämpft und damit die Hoffnung auf eine steigende Nachfrage nach Rohöl genährt. Gleichwohl dürften die Ölpreise nach jetzigem Stand mit Wochenverlusten aus dem Handel gehen. Denn es ist unklar, wie viel Öl die wichtige, aber weiterhin coronageplagte chinesische Wirtschaft nachfragen wird. Zudem besteht weiter die Aussicht, dass der Iran das Ölangebot auf dem Weltmarkt erhöht und so den Preis drückt, wenn die Sanktionen gegen das Land nach einem erfolgreichen Abschluss der Atomverhandlungen aufgehoben werden.

4. Putin und Xi auf G20-Treffen erwartet

Kremlchef Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping haben offenbar beide geplant, im November zum G20-Gipfel nach Bali zu reisen. Der gastgebende indonesische Präsident Joko Widodo sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem am Freitag veröffentlichten Interview: "Xi Jinping wird kommen. Präsident Putin hat mir auch gesagt, dass er kommen wird." Widodo hatte Putin eingeladen, der Kreml jedoch die persönliche Teilnahme Putins bislang offen gelassen. Bestätigungen für die Reisepläne erhielt Bloomberg allerdings zunächst weder von offizieller russischer noch chinesischer Seite. Indonesien hat derzeit den G20-Vorsitz inne.

5. Unternehmensnews

Für den deutschen Aktienmarkt relevante Nachrichten aus der Unternehmenswelt und der Konjunktur sind vor dem Wochenende eher Mangelware, sieht man von den Erzeugerpreisen in Deutschland ab. Diese stiegen deutlich stärker als erwartet. Die Erzeugerpreise wirken sich auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Für Bewegung sorgen könnte im Verlauf der sogenannte kleine Verfallstag. An den Terminbörsen verfallen an diesem Freitag Optionen auf Aktien und Indizes.

Um mehr als fünf Prozent nach unten ging es im vorbörslichen Handel auf Tradegate für die Titel des Finanzdienstleisters Hypoport +7,82%. Das Bankhaus Metzler strich das "Hold"-Votum und rät nun zum Verkauf.

6. Lage im Ukraine-Krieg

Knapp ein halbes Jahr nach dem Überfall Russlands auf das Nachbarland Ukraine verstärken sich die internationalen diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges. Der Verhandlungserfolg durch das Getreide-Abkommen im Juli sei "nur der Anfang" einer positiven Dynamik, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Donnerstag nach einem Treffen mit den Präsidenten der Ukraine und der Türkei, Wolodymyr Selenskyj und Recep Tayyip Erdogan, im ukrainischen Lwiw. Erdogan bekräftigte seine Hoffnung auf eine diplomatische Lösung. "Ich glaube weiter daran, dass der Krieg irgendwann am Verhandlungstisch enden wird." Das sähen auch Selenskyj und Guterres so, sagte Erdogan laut dem türkischen Präsidialpalast.

Derweil hat Russland nach eigenen Angaben als "zusätzliche Maßnahme zur strategischen Abschreckung" Kampfflugzeuge mit den neuen Hyperschallraketen Kinschal (Dolch) in seine Ostsee-Exklave Kaliningrad verlegt. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag der Agentur Interfax zufolge mit. Die Marschflugkörper Kinschal fliegen nach russischen Angaben bis zu zehn Mal schneller als der Schall, sind dabei trotzdem lenkbar und haben eine Reichweite von 2000 Kilometern. Sie können konventionell oder nuklar bestückt werden. Es ist eins von mehreren hochmodernen Waffensystemen, auf das Präsident Wladimir Putin besonders stolz ist (Mit Material von dpa-AFX).

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