DAX®13.697,41+0,52%TecDAX®3.138,82+0,15%Dow Jones 3033.999,04+0,06%Nasdaq 10013.505,99+0,26%
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Diese 6 Themen sind am Montag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

 Zum Auftakt der neuen Handelswoche dürfte sich die Stabilisierung am deutschen Aktienmarkt fortsetzen. Der DAX +0,52% wird zum Start rund 0,7 Prozent höher bei 13.212 Zählern erwartet. Damit dürfte sich der deutsche Leitindex weiter von der 13.000-Punkte-Marke absetzen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 +0,57% dürfte derweil rund ein halbes Prozent fester in die Woche starten. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Montag beeinflussen: 

1. Vorgaben aus den USA 

Mit einer schwungvollen Erholung hat der US-Aktienmarkt am Freitag nach langer Durststrecke eine erfreuliche Woche zu Ende gebracht. Marktbeobachter halten es derzeit für denkbar, dass die US-Notenbank Fed auf ihrem schnellen Zinserhöhungskurs perspektivisch etwas den Fuß vom Gas nehmen könnte, sollte die Wirtschaft in eine Rezession rutschen und die Inflation sich etwas abkühlen. Grundsätzlich bleiben Rezessionsängste aber bestehen.

Einige Börsianer warnen daher vor eine Bärenmarktrally, also einem nur kurzen Aufbäumen in einem längeren Abwärtstrend. Der Dow Jones +0,06% erreichte am Freitag mit kräftigen Kursgewinnen ein Hoch seit zwei Wochen. Aus dem Handel ging er mit 31.500 Punkten nahe am Tageshoch. Der Kursgewinn belief sich damit auf rund 2,7 Prozent. Erstmals seit Ende Mai gab es wieder ein Wochenplus, mit 5,4 Prozent fiel dieses gleich deutlich aus. Der S&P 500 +0,15% legte am Freitag 3,1 Prozent auf 3.911 Zähler zu und der technologiewertelastige Nasdaq 100 +0,26% erholte sich ebenfalls deutlich um 3,5 Prozent auf 12.105 Punkte. Er hat in dieser Woche sogar um 7,5 Prozent zugelegt.

2. Vorgaben aus Asien 

In Asien haben am Montag die Aktienmärkte beflügelt von positiven US-Vorgaben weiter zugelegt. In Japan ging es für den Nikkei 225 +0,26% kurz vor Handelsende um 1,6 Prozent nach oben. Der Hang-Seng-Index -0,85% der Sonderverwaltungszone Hongkong legte im späten Handel um mehr etwas mehr als zwei Prozent zu. Die Zuwächse beim CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands fielen mit knapp eineinhalb Prozent nicht ganz so stark aus.

3. Ölpreise geben nach 

Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,94 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 107,28 Dollar.

Damit hat sich der deutliche Preisanstieg vom Freitag vorerst nicht weiter fortgesetzt. Ende der vergangenen Woche hatten Meldungen über Produktionsausfälle im nordafrikanischen Förderland Libyen den Preis für Brent-Öl noch rund drei Dollar je Barrel steigen lassen.

4. Konjunkturdaten 

Zum Wochenauftakt stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. In Japan wurden am Morgen die Frühindikatoren veröffentlicht, zudem werden in Spanien die Erzeugerpreise veröffentlicht. In den USA stehen am Nachmittag zudem der Auftragseingänge für die langlebige Güter sowie der Dallas-Fed-Index und neue Daten vom Immobilienmarkt auf der Agenda. 

5. Unternehmensnews

Zum Wochenauftakt herrscht unter den Einzelwerten wenig Bewegung. Die Nordex-Papiere -3,92% gewannen auf Tradegate am Morgen fünf Prozent zum Xetra-Schluss. Der Windkraftkonzern verschafft sich durch eine Privatplatzierung bei seinem spanischen Ankeraktionär Acciona neues Kapital. Acciona demonstriere damit das dringend benötigte Bekenntnis, sagte ein Händler.

Die Aktien des Staplerherstellers Kion -3,58% und des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care ( FMC) -0,58% legten auf Tradegate um jeweils etwa drei Prozent zu nach positiven Analystenkommentaren.

6. Lage im Ukraine-Krieg

Nach der Einnahme der Stadt Sjewjerodonezk in der Ostukraine durch russische Truppen gehen die Kämpfe um die Stadt Lyssytschansk weiter. Der Feind versuche verstärkt mit Unterstützung der Artillerie, die strategisch wichtige Stadt aus südlicher Richtung zu blockieren, teilte der ukrainische Generalstab am Sonntagabend mit. 

Derweil hat Russland abermals Verhandlungen mit der Ukraine an die Bedingung geknüpft, dass Kiew die Forderungen Moskaus akzeptiert. Das sagte die Vorsitzende des russischen Föderationsrats, Valentina Matwijenko, wie die Staatsagentur Tass meldete. Die in der Öffentlichkeit geäußerten Forderungen Moskaus zu Beginn des Kriegs bestanden etwa in der Anerkennung der ostukrainischen Separatistengebiete Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten sowie der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisches Staatsgebiet (Mit Material von dpa-AFX).

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