DAX®13.697,41+0,52%TecDAX®3.138,82+0,15%Dow Jones 3033.957,08-0,07%Nasdaq 10013.498,63+0,21%
finanztreff.de

Diese 6 Themen sind am Montag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am deutschen Aktienmarkt zeichnen sich zum Start der neuen Handelswoche starke Kursgewinne ab. Der DAX +0,52% dürfte mit einem Plus von 1,1 Prozent auf 12.951 Punkte in den Montag starten. Am vergangenen Donnerstag war das Börsenbarometer mit 12.618 Punkten auf den tiefsten Stand seit März gefallen, hat sich seither aber etwas gefangen. Nun dürfte die vielbeachtete 13.000-Punkte-Marke wieder in Schlagdistanz rücken. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Montag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA 

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag nach einem wechselhaften Kursverlauf mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der Leitindex Dow Jones -0,07% schaffte am letzten Handelstag vor dem verlängerten Wochenende letztlich ein Plus von 1,1 Prozent auf 31.097 Punkte. Auf Wochensicht ist das dennoch ein Verlust von 1,3 Prozent. Am kommenden Montag findet in New York wegen des US-Unabhängigkeitstags (Independence Day) kein Börsenhandel statt.

2. Vorgaben aus Asien 

Die Aktienmärkte in Asien haben am Montag in einem insgesamt eher ruhigen Handel überwiegend zugelegt. Allerdings bleiben Wachstumssorgen mit Blick auf die Weltwirschaft bestehen. Zuletzt schrumpften die Gewinne ein wenig zusammen. In Japan stieg der Nikkei 225 +0,29% kurz vor Handelsende noch um gut ein halbes Prozent. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands gewann 0,2 Prozent. In der Sonderverwaltungszone Hongkong fiel der Hang Seng zwar um gut ein halbes Prozent, dort war am Freitag allerdings wegen eines Feiertages nicht gehandelt worden.

3. Ölpreise stagnieren

Die Ölpreise sind am Montag nahezu unverändert in die neue Woche gegangen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 111,63 US-Dollar und damit in etwa so viel wie zum Wochenausklang. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig auf 108,47 Dollar.

Am Rohölmarkt haben zuletzt negative Faktoren dominiert. Für Belastung sorgt vor allem die Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft. Die Erdölpreise sind deshalb in den vergangenen Wochen tendenziell gefallen - allerdings von hohem Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Grund ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine.

4. Konjunkturdaten 

Zum Auftakt der neuen Handelswoche stehen nur wenige Konjunkturdaten auf der Agenda. Während in Spanien Arbeitsmarktdaten sowie Zahlen zur Industrieproduktion veröffentlicht werden, dürften hierzulande frische Ex- und Importdaten die Kursentwicklungen anheizen. Im vergangenen Mai sanken die Exporte gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Experten hatten zuvor hingegen mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Bei den Importen wurde derweil ein Zuwachs um 2,7 Prozent registriert. Im Vorfeld hatten Marktbeobachter ein Plus von lediglich 0,8 Prozent auf dem Schirm. Zusätzlich stehen in der Eurozone das Investorenvertrauen sowie die Erzeugerpreise auf dem Programm. 

5. Unternehmensnews

Der Chipmangel und Lieferkettenprobleme bremsen den US-Automarkt weiter aus – auch für die deutschen Hersteller läuft es schlecht, wie die Absatzzahlen für das zweite Quartal zeigten. Dies komme zwar nicht überraschend, könne aber dennoch auf die Stimmung für die Aktien der hiesigen Autobauer drücken, sagte ein Händler. Im vorbörslichen Handel auf der Handelsplattform Tradegate jedoch schlossen sich die Papiere von BMW -0,21%, Mercedes-Benz -0,23% und Volkswagen -0,01% erst einmal der freundlicheren Gesamtmarkttendenz an und legten etwas zu. 

Zudem könnten die Papiere der Luftfahrtbranche in den Fokus rücken. In Spanien sind bei den Billigfliegern EasyJet und Ryanair weitere Streiks angekündigt worden. Vorbörslich ging es für die Papiere von Ryanair -0,66% um fünf Prozent nach oben. 

6. Lage im Ukraine-Krieg 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes trotz des Rückzugs der ukrainischen Armee noch nicht als verloren an. Die ukrainische Armee teilte mit, sie sei mit dem Rückzug aus Lyssytschansk einem Einkesseln zuvorgekommen. "Russland hat einen großen Vorteil in der Infanterie und in der Artillerie", teilte das Militär in Kiew mit. Der Rückzug sei zum Schutz der Soldaten erfolgt. Der Montag ist für die Ukraine der 131. Kriegstag.

Mit Blick auf die russische Offensive forderte der Vorsitzende des EU-Ausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), die Bundesregierung derweil dazu auf, Schützenpanzer oder zumindest gepanzerte Fahrzeuge ins Kriegsgebiet zu liefern. Dies sei angesichts des massiven Vorgehens Russlands im Osten der Ukraine dringend geboten, sagte er der "Bild"-Zeitung. Gepanzerte Fahrzeuge wie zum Beispiel "Marder", "Fuchs" oder "Dingo" könnten hier ungezählte Leben retten (Mit Material von dpa-AFX).

Schlagworte:
, , , , , , , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 33 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen