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Hypoport: Ziele gestrichen – Aktie crasht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock

Der Finanzdienstleister Hypoport hat mit Blick auf eine schwache Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen seine Jahresziele kassiert. Der bisherige Ausblick werde "deutlich verfehlt", wie das SDAX-Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss überraschend mitgeteilt hat. An der Börse geht es für die ohnehin angeschlagene Aktie auf Talfahrt.

Noch Anfang August hatte Hypoport trotz des deutlichen Zinsanstiegs bei Immobilienkrediten an seinen Jahreszielen festgehalten und für 2022 einen Umsatz von 500 bis 540 Millionen Euro und einen operativen Gewinn (Ebit) von 51 bis 58 Millionen Euro in Aussicht gestellt. 2021 hatte das Unternehmen einen Erlös von 446,3 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis von 47,7 Millionen Euro erzielt.

Nachfrage bricht ein 

Für das zweite Halbjahr sehe das Management bislang eine "sehr schwache Nachfrage" nach den Produkten in der privaten und institutionellen Immobilienfinanzierung sowie im Corporate Finance Geschäft. Grund dafür ist das zögerliche Verhalten der Kunden infolge von sprunghaftem Zinsanstieg, extremer Inflation und Rezessionsängsten. Ferner hofften Verbraucher auf stärker fallende Immobilienpreise und hielten sich daher mit entsprechenden Transaktionen zurück.

Für das dritte Quartal rechnet das Management mit einem rückläufigen Erlös. Dieser dürfte leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) solle aber "ausgeglichen" ausfallen.

Das macht die Hypoport-Aktie 

Der Kurs der Hypoport-Aktie -0,55% brach kurz nach Börseneröffnung um rund ein Drittel auf unter 97 Euro ein. Im Handelsverlauf fielen die Papiere im Tief bis auf 89 Euro. Zuletzt schrumpften die Verluste jedoch auf ein Minus von 36 Prozent bei 93,15 Euro zusammen. Damit summiert sich der Verlust seit Jahresbeginn auf gut 80 Prozent. Daran konnte auch ein kurzzeitiger Erholungsversuch im August nichts ändern. Die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre sieht noch düsterer aus: Eine Aktie wurde damals noch zu 560 Euro gehandelt, das Rekordhoch lag bei Anfang Februar 2021 bei 618 Euro (mit Material von dpa-AFX).

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