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Lufthansa: Großaktionär stockt erneut auf

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Der Logistik-Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne ist nach einer Anteilsaufstockung nun größter Aktionär der Lufthansa. Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Mittwochabend hervorgeht, hält seine Gesellschaft Kühne Aviation (KA) 15,01 Prozent an der Fluggesellschaft, nach bisher zehn Prozent. Damit hat Kühne den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland als größten Anteilseigner abgelöst. Für die Lufthansa-Aktie geht es am Donnerstagvormittag leicht nach oben. 

Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Mittwochabend hervorgeht, hält dies Gesellschaft des Milliardärs (Kühne Aviation) 15,01 Prozent an der Fluggesellschaft, nach bisher 10 Prozent. Damit hat Kühne den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland als größten Anteilseigner abgelöst. Der Bund hält 14,1 Prozent des MDax -0,48%-Konzerns. Der WSF muss aber nach der erfolgten Rückzahlung der staatlichen Direkthilfen durch das Unternehmen, die in der Corona-Krise notwendig geworden waren, seine Anteile bis Oktober 2023 wieder abgeben. Die Lufthansa-Aktien stiegen am Morgen vorbörslich um fast drei Prozent.

Anteilsausbau wurde erwartet

Die Aufstockung durch Kühne überrascht nicht. Seine Gesellschaft Kühne Aviation (KA) hatte laut einer Pflichtmeldung der Lufthansa vom Mai mit Überschreiten der 10-Prozent-Schwelle bereits erklärt, dass sie mit der Investition strategische Ziele verfolge und weitere Zukäufe in den nächsten zwölf Monaten nicht ausschließe. Einen Sitz im Aufsichtsrat würde der Großaktionär annehmen und eine geeignete Persönlichkeit benennen, hieß es.

Frachtgeschäft weckt Begierde 

Kühne ist Mehrheitsaktionär des Logistikkonzerns Kühne + Nagel und Großaktionär der Hamburger Container-Reederei Hapag-Lloyd +2,87%. Kühne könnte es laut Branchenbeobachtern vor allem auf das lukrative Frachtgeschäft der Lufthansa abgesehen haben. So investierten einige große Reedereien, die in der Corona-Pandemie dank hoher Frachtraten viel Geld verdienten, zuletzt in den Luftfrachtbereich.

Das macht die Lufthansa-Aktie 

Für die Lufthansa-Aktie +0,26% geht es zur Mittagszeit um rund drei Prozent nach oben. Aus charttechnischer erholen sich die Papiere damit etwas von ihrem jüngst markierten Verlaufstief. Seit Jahresbeginn hat die Aktie jedoch rund 16 Prozent eingebüßt.

Mit Material von dpa-AFX.

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