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Lufthansa-Tochter Eurowings: Pilotenstreik trifft jeden zweiten Flug

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock

Der für diesen Donnerstag geplante ganztägige Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wird bei Eurowings voraussichtlich jeden zweiten Flug lahmlegen. Auswirkungen auf den Aktienkurs vom Mutterkonzern Lufthansa +0,68% er jedoch nicht. Die Aktie hält sich weitestgehend stabil (-0,2 Prozent (Stand 16:15 Uhr)). 

Eurowings: Auswirkungen auf Passagiere sollen so gering wie möglich gehalten werden   

Betroffen von dem Streikaufruf seien ausschließlich Flüge von Eurowings Deutschland, nicht die von Eurowings Europe, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Airline Eurowings Discover, die ab dem Flughafen Frankfurt und auch München fliegt, sei nicht vom Streik betroffen, sagte ein Sprecher. Maximal ein Abflug von Frankfurt nach Pristina könnte am Donnerstag ausfallen, hieß es.

Die Fluggesellschaft geht davon aus, insgesamt "rund die Hälfte des normalen Flugprogramms durchführen zu können". Die Airline könne dabei auch auf Partner der Lufthansa Gruppe zurückgreifen. Fluggäste wurden gebeten, sich fortlaufend über den Status ihres Fluges auf der Webseite www.eurowings.com oder über die Eurowings-Kunden-App zu informieren. Reisende, deren Flug streikbedingt ausfällt, sollten spätestens bis Mittwochnachmittag über Beförderungsalternativen informiert werden, hieß es in der Mitteilung.

Kampf für bessere Arbeitsbedingungen

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte am Dienstag mitgeteilt, die Verhandlungen über den Manteltarifvertrag bei der Lufthansa-Tochter seien gescheitert. Eurowings kritisierte den angekündigten Streik als unverhältnismäßig und unverantwortlich.

Der VC geht es in dem Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen. Eine zentrale Forderung ist die Entlastung der Mitarbeiter, beispielsweise durch eine Verringerung der maximalen Flugdienstzeiten sowie die Erhöhung der Ruhezeiten. Eurowings-Personalchef Kai Duve nannte die Forderungen "in Zeiten, in denen sich Millionen Menschen vor einem kalten Winter und der nächsten Heizkostenrechnung fürchten" maßlos und gefährlich für die Zukunftsfähigkeit des Flugbetriebs und die Arbeitsplätze

(mit Material von dpa-AFX)

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