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Mercedes-Benz: Prognose rauf, Gasverbrauch runter

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Arnulf Hettrich | IMAGO

Der Autobauer Mercedes-Benz traut sich nach einem unerwartet starken zweiten Quartal im Gesamtjahr noch mehr zu als bislang. Gleichzeitig wollen sich die Stuttgarter darauf vorbereiten, ihren Gasverbrauch deutlich zu reduzieren, ohne das Ergebnis großartig zu belasten. Bei den Anlegern kommt dies zur Wochenmitte gut an.

Konkret hatte Mercedes-Benz zwar in den Monaten April bis Juni wegen fehlender Elektronikchips mit 487.100 Pkw rund sieben Prozent weniger Autos abgesetzt als ein Jahr zuvor, die Nachfrage ist den Angaben zufolge aber intakt. Steigende Preise und die Verlagerung auf teurere Fahrzeugen spielten dem Unternehmen daher in die Karten. Den Umsatz aus fortgeführten Geschäften steigerte Mercedes laut eigenen Angaben so um sieben Prozent auf 36,4 Milliarden Euro.

EBITDA übertriff Markterwartungen

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBITDA) legte um acht Prozent auf 4,94 Milliarden Euro zu und fiel damit besser aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Dabei hätten auch Kosteneinsparungen geholfen, hieß es von Mercedes. Das Konzernergebnis stieg um zwei Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Gasverbrauch soll sinken 

Gleichzeitig bereitet sich Mercedes-Benz darauf vor, seinen Erdgasverbrauch in Deutschland um bis zu 50 Prozent zu senken. Der Autobauer wolle den Ausfall mit sogenanntem grünen Strom aus erneuerbaren Energiequellen ersetzen, kündigte Konzernchef Ola Källenius am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des ersten Halbjahres an.

Der Autobauer habe seinen Gasverbrauch bereits um ein Zehntel gesenkt, sagte der Vorstandsvorsitzende. Wie das Unternehmen ergänzend mitteilte, könne die Lackiererei im großen schwäbischen Werk Sindelfingen im Notfall ohne Gasversorgung auskommen. Dort stellt Mercedes teure Modelle wie die S-Klasse, das vollelektrische Pendant EQS sowie die Nobelmarke Maybach her.

Das macht die Aktie von Mercedes-Benz

Die Mercedes-Benz-Aktie -0,89% stieg am Mittwochvormittag zeitweise um 4,4 Prozent. Zuletzt stand noch ein Plus von rund zwei Prozent zu Buche, nachdem die Papiere am horizontalen Widerstand bei 56,50 Euro abprallten. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 19 Prozent eingebüßt.

Sechs-Monats-Chart Mercedes-Benz (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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