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Ryanair: Weitere Streiks bei Lufthansa-Rivale angekündigt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

Urlauber müssen sich im beliebten Reiseziel Spanien auf weiteres Chaos einstellen. Grund sind weitere Streiks des Kabinenpersonals beim Billigflieger Ryanair. Insgesamt am an zwölf weiteren Tagen wollen die Mitarbeiter im Juli für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Die Ausstände seien für die Tage zwischen dem 12. und dem 15., dem 18. und dem 21. sowie dem 25. und dem 28. Juli angesetzt worden, teilten die Gewerkschaften am Samstag mit.

Das Kabinenpersonal von Ryanair war in Spanien bereits Ende Juni sowie auch zwischen Donnerstag und Samstag in den Streik getreten. Die irische Fluggesellschaft "hält sich nicht an Gerichtsurteile und Gesetze und geht mit Angst, Zwang und Drohungen gegen ihre Beschäftigten vor", hieß es von der USO. Arbeitsministerin Yolanda Díaz müsse eingreifen.

Beliebte Reiseziele werden bestreikt 

Gewerkschaften USO und Sitcpla zufolge sind von den Ryanair-Streiks zahlreiche Flughäfen betroffen: Neben Madrid, Barcelona und Mallorca auch Málaga, Sevilla, Alicante, Valencia, Girona, Ibiza und Santiago de Compostela.

Easyjet-Arbeiter ziehen mit 

Auch das Kabinenpersonal der Konkurrenz-Airline EasyJet +0,41% legt in Spanien die Arbeit zwischen Ende Juni und Ende Juli an insgesamt neun Tagen nieder – und zwar bereits an diesem Wochenende (zwischen Freitag und Sonntag) sowie zwischen dem 15. und dem 17. und zwischen dem 29. und dem 31. Juli. In Fall der britischen Airline fordert das Kabinenpersonal deutlich höhere Gehälter sowie auch eine Begrenzung der Flugzeiten, wie es sie in anderen Ländern gebe.

Kein Stillstand zu erwarten 

Allerdings wird trotz der drohenden Streiks eine Vielzahl der Flüge trotzdem stattfinden. Wegen der von der spanischen Gesetzgebung vorgeschriebenen Aufrechterhaltung von sogenannten "Mindestdiensten" bei Streiks darf nur ein (oft relativ kleiner) Teil der Flüge abgesagt werden. Im Falle der Ryanair-Ausstände beschloss das Transportministerium in Madrid zum Beispiel, dass an den Streiktagen je nach Flughafen zwischen 73 Prozent (Alicante und Palma de Mallorca) und 82 Prozent (Ibiza) aller programmierten Flüge absolviert werden müssen.

Das macht die Ryanair-Aktie

An der Börse reagieren die Anleger zum Wochenstart gelassen auf die Nachricht. Im vorbörslichen Handel ziehen die Ryanair-Papiere -0,66% auf der Handelsplattform Lang & Schwarz am Montagmorgen rund 0,2 Prozent an und bauen damit ihre Kursgewinne vom vergangenen Freitag aus. 

Sechs-Monats-Chart Ryanair (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX
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