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Tesla: Elon Musk spricht Klartext

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

Teslas neue Autofabriken in Grünheide bei Berlin und im texanischen Austin verlieren laut Konzernchef Elon Musk derzeit "Milliarden an Dollar". Musk bezeichnete die Fabriken in einem am Mittwoch veröffentlichten Video-Interview als "gigantische Geldverbrennungsöfen". Für Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) ist dies allerdings keine Überraschung.

In dem bereits im vergangenen Monat geführten Gespräch mit dem Fanclub Tesla Owners of Silicon Valley bezeichnete Musk die letzten zwei Jahre mit Blick auf die hartnäckigen Lieferkettenprobleme in der Autoindustrie als "absoluten Albtraum". Der Tesla-Chef warnte außerdem: "Wir haben es noch nicht hinter uns".

Talsohle noch nicht durchschritten 

Für Tesla gehe es darum, so Musk, den Betrieb am Laufen zu halten, damit die Beschäftigten weiter bezahlt werden und der Konzern nicht in die Insolvenz gerate. Während hohe Anlaufkosten und Verluste bei neuen Fabriken wie Grünheide und Austin in der Startphase beim Hochfahren der Produktion relativ normal sind, stand Tesla auch mit seinem Werk in Schanghai vor Herausforderungen. "Die Covid-Shutdowns in China waren gelinde gesagt sehr, sehr schwierig", erklärte Musk. Das Interview wurde bereits am 31. Mai geführt, der Teil mit den jüngsten Aussagen aber jetzt erst im Internet ausgestrahlt.

SPD-Politiker nicht überrascht

"Die steigenden Preise und Lieferkettenprobleme, aber auch höhere Ausgaben im Energiebereich müssen zwangsläufig bei jedem Unternehmen zu höheren Kosten führen", sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir leben in angespannten Zeiten." Insofern überrasche Musks Aussage nicht.

Analysten streichen Kursziel zusammen 

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Tesla +0,56% von 1.300 auf 1.200 US-Dollar gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. In Erwartung eines sinkenden Absatzes des Elektroauto-Herstellers habe er seine Schätzungen für die Volumina und die Bruttomarge im zweiten Quartal reduziert, schrieb Analyst Adam Jonas in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.

Das macht die Tesla-Aktie

Nachdem die Tesla-Aktie am Vortag mit einem leichten Minus aus dem Handel gegangenen ist, dürften sich die Papiere am Donnerstag leicht erholen. Vorbörslich wurden die Papiere rund 0,5 Prozent höher bei 711,98 Dollar taxiert. Damit setzt sich die Aktie weiter von der psychologisch wichtigen 700-Dollar-Marke ab.
Sechs-Monats-Chart Tesla (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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