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Varta: Prognose gestrichen – Aktie crasht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: IMAGO

Der Batteriehersteller Varta hat am Wochenende seine Jahresziele zusammengestrichen. Wegen trüberer Konjunkturaussichten und hoher Rohstoff-, Energie- und Transportkosten rechnet das Unternehmen nun mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn. Zum Wochenauftakt geht es für die Aktie im vorbörslichen Handel gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom vergangenen Freitag zweistellig nach unten.

Varta hatte bereits zum Jahresstart mit einer Nachfrageschwäche bei den sonst so wachstumsstarken Lithium-Ionen-Knopfzellen zu ringen. Weil unter anderem bei den Kunden Teile fehlten, um etwa kabellose Kopfhörer fertigzustellen, hakte es auch beim einst boomenden Hauptgeschäft der Ellwanger. Die zu dem Zeitpunkt noch gute Nachfrage nach Haushaltsbatterien und das Wachstum bei Energiespeichern hatte das nicht aufwiegen können.

Schwache Q2-Ergebnisse

Im ersten Halbjahr fiel der Umsatz den Angaben zufolge auf Basis vorläufiger Zahlen um gut fünf Prozent auf 376,8 Millionen Euro und das bereinigte operative Ergebnis brach um fast 40 Prozent auf 68,9 Millionen Euro ein. Damit blieb das Unternehmen unter den eigenen Zielen. Die endgültigen Resultate sollen am 11. August folgen.

Prognose deutlich gesenkt

Wie das Unternehmen bereits am Samstag mitteilte, dürfte der Umsatz 2022 nun nur noch 880 bis 920 Millionen Euro erreichen, statt der bisher erwarteten 950 Millionen bis 1 Milliarde. Beim bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) dürfte es 200 bis 225 Millionen Euro werden. Hier wurden bislang 260 bis 280 Millionen Euro angestrebt.

Das macht die Varta-Aktie

Bei den Anlegern kommt die Prognosesenkung schlecht an: Auf der Handelsplattform Tradegate büßte die Varta-Aktie gegenüber dem Freitags-Xetra-Schlusskurs von 79,20 Euro rund elf Prozent auf 70,20 Euro. Aus charttechnischer Sicht fallen die Papiere damit weiter hinter die 50-Tage-Linie bei 80,53 Euro zurück und testen die psychologisch wichtige 70-Euro-Marke. Fällt der Kurs darunter, rückt das April-Tief bei 67,88 Euro in den Fokus.

Mit Material von dpa-AFX.

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