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Wegen Gasumlage: Stahlbranche erwartet Mehrkosten im Millionenbereich

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock

Die deutsche Stahlindustrie rechnet wegen der Gasumlage mit Zusatzkosten in Höhe von 500 Millionen Euro jährlich. Die Umlage vergrößere den bereits durch die extremen Preissteigerungen auf den Energiemärkten bestehenden Kostendruck auf die Stahlindustrie weiter erheblich, erklärte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am Montag in Berlin. 

Nach Angaben des Branchenverbandes wird Erdgas in der Stahlproduktion zur Erzeugung von Prozesswärme benötigt. Die Stahlindustrie in Deutschland nutzt rund zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich. Das entspreche in etwa dem Verbrauch privater Haushalte in Berlin und München zusammen. Laut Kerkhoff würden bereits ohne Gasumlage die erheblichen Energiepreissteigerungen für die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr zu Mehrkosten von rund sieben Milliarden Euro führen. Die Bundesregierung müsse dringend Wege finden, die Kosten durch die Gasumlage zu begrenzen.

Das machen die Aktien von Salzgitter und Thyssenkrupp 

Am Aktienmarkt kommt die Nachricht schlecht an: Die Salzgitter-Aktie +7,17% verliert rund drei Prozent. Für die Papiere von Thyssenkrupp +8,87% geht es hingegen um rund ein Prozent nach unten. Mit einem Minus von gut 23 Prozent (Salzgitter) und rund 40 Prozent (Thyssenkrupp) haben beide Titel seit Jahresbeginn deutlich an Wert verloren (Mit Material von dpa-AFX).

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