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Aktien Europa: Zaghafte Stabilisierung- Vorsicht dominiert

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die verhaltene Entwicklung an Europas Börsen hat sich am Dienstag fortgesetzt. Zwar stabilisierten sich die Kurse etwas, das Geschäft blieb aber zurückhaltend. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 -0,02% gewann gegen Mittag 0,16 Prozent auf 3347,78 Punkte. Ähnlich sah es in Paris aus. Der Cac 40 -0,03% legte um 0,28 auf 5780,01 Zähler zu. Der britische FTSE 100 gab dagegen um 0,42 Prozent auf 6991,45 Punkte nach.

Zwar stützten die anziehenden US-Futures etwas. Vor einer ganzen Reihe von US-Daten am Nachmittag blieb das Geschäft aber zurückhaltend. Unter anderem stehen die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter und die Verbraucherstimmung auf dem Programm. "Der heutige Datenkranz dürfte an der Absicht der Fed, die Zinsen nochmals deutlich zu straffen, insgesamt keine Zweifel aufkommen lassen", warnten die Volkswirte der Helaba vor allzu großen Erwartungen.

Damit bleibt die Lage höchst unsicher. "Derzeit kann sich kaum ein Marktteilnehmer einen Reim aus der Gemengelage mit Sicht auf sechs Handelsmonaten machen", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow die Stimmung am Markt. "Dadurch stehen viele kaufbereite Investoren an den Seitenlinien."

Die Einzelsektoren präsentierten sich weiterhin volatil. Immobilienwerte knüpften an die schwache Entwicklung der Vormonate an. Dagegen machten Technologiewerte weiter Boden gut. ASML -0,25% kletterten um 1,2 Prozent. Die Aktie des Technologie-Schwergewichts hat seit Juli rund 20 Prozent verloren. Gefragt waren auch AMS Osram, die damit an ihre starke Vortagestendenz anknüpften. Im Handel war bereits am Vortag von Schnäppchenjägern die Rede gewesen.

Unter den Luxusgüterwerten fielen Kering +0,21% mit 2,5 Prozent Abschlag auf. Die britische Investmentbank Barclays -1,07% hatte den Titel wegen neuer Erkenntnisse zu den Perspektiven in China von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft. Analystin Carole Madjo zeigte sich überrascht von der Schwäche, die die Kernmarke Gucci in China erlebt. Außerdem sei Kering anfällig für eine konjunkturelle Abkühlung./mf/stk


Quelle: dpa-AFX
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