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Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway will operativ schneller in Gewinnzone

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
AMSTERDAM (dpa-AFX) - Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway -0,40% rechnet infolge der Konsumflaute mit einem schwächeren Wachstum - aber auch mit einer schnelleren Rückkehr in die Gewinnzone. Der Bruttotransaktionswert (Gross Transaction Value; GTV) dürfte 2022 gegenüber dem Vorjahr nur noch im unteren einstelligen Prozentbereich zulegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Amsterdam mit. Zuvor hatte das Management sich noch ein Ziel im mittleren einstelligen Bereich gesetzt. Mit dem Bruttotransaktionswert misst Just Eat Takeaway jenen Betrag, den Kunden für alle zusammengerechneten Bestellungen bezahlen. Anleger erfreute jedoch, dass das Unternehmen beim Gewinn optimistischer wird - die Just-Eat-Takeaway-Aktie sprang nach Bekanntwerden der Nachricht um knapp neun Prozent nach oben.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) dürfte nun schneller wieder schwarz ausfallen als gedacht: Bereits in der zweiten Jahreshälfte soll die Kennziffer im positiven Bereich liegen. Bislang rechnete der Vorstand um Konzernchef Jitse Groen noch damit, im laufenden Jahr eine operative Marge von minus 0,5 bis minus 0,7 Prozent gemessen am Bruttotransaktionswert zu erzielen. Die positivere Entwicklung sei auf "weitere Profitabilitätssteigerungen" zurückzuführen, hieß es.

Eine ähnliche Prognoseanpassung hatte zuletzt der Wettbewerber Delivery Hero -2,51% veröffentlicht. Auch hier soll das Gesamtvolumen aller verkauften Waren (Gross Merchandise Value; GMV) im laufenden Jahr nun langsamer wachsen, dafür aber die operative Marge ein Stück weit weniger negativ ausfallen. Analysten hatten daraufhin gemutmaßt, dass Delivery Hero infolge der schwindenden Konsumlust weniger Geld für Rabattaktionen und Werbung ausgeben muss und aus diesem Grund die Profitabilität steigt, während zugleich weniger bestellt wird./ngu/men


Quelle: dpa-AFX
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